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STIX
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Medienmitteilung, 5. Juli 2011
Neue Professur in angewandter Sonnenphysik an der Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW
Ab 1. Juli wird an der Hochschule für Technik FHNW in Windisch ein neuer Lehrstuhl in angewandter Sonnenphysik ('Heliophysik') eingerichtet und mit Prof. Dr. Säm Krucker besetzt. Damit verbunden sind Forschungsaktivitäten auf dem Gebiet der angewandten Heliophysik. Die FHNW ist schweizweit die einzige Hochschule mit diesem Forschungsschwerpunkt. In dessen Zentrum steht das internationale Projekt STIX, ein Röntgenteleskop, das an der FHNW für die European Space Agency (ESA) entwickelt und gebaut wird.
Der neu geschaffene Lehrstuhl in angewandter Sonnenphysik an der Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW beinhaltet die konsequente Weiterführung und Vertiefung der bisherigen Aktivitäten des Instituts für 4-D-Technologien der Hochschule für Technik FHNW in Windisch auf dem Gebiet der Informatik für die Heliophysikforschung.
Starke Kompetenz in angewandter Sonnenphysik
Für die Professur in angewandter Sonnenphysik an der FHNW konnte Prof. Dr. Säm Krucker gewonnen werden. Nach Abschluss seines Studiums der Experimental-Physik an der ETH Zürich folgte die Promotion am Institut für Astronomie ETHZ. Danach hat der heute 44-Jährige während 14 Jahren an der University of California in Berkeley am Space Sciences Laboratory gearbeitet und geforscht. Er ist spezialisiert auf die Beobachtungen der Beschleunigung von hochenergetischen Teilchen sowie auf den Instrumentenbau.
Fokus auf angewandte Heliophysik
Mit dem neuen Lehrstuhl verlagert sich der Forschungsschwerpunkt Sonne von der ETH Zürich an die Hochschule für Technik FHNW. Mit Fokus auf die angewandte Heliophysik forscht unter der Leitung von Prof. Dr. Säm Krucker ein erfahrenes Team, dem auch der renommierte Astrophysiker Prof. Dr. Arnold Benz angehört.
Forschungsschwerpunkt schweizweit nur an der FHNW Dies macht die FHNW schweizweit zur einzigen Hochschule mit dem Forschungsschwerpunkt angewandte Heliophysik. "Unsere Hauptaufgabe für die nächsten Jahre ist die erfolgreiche Realisation des internationalen Projektes STIX, ein Röntgenteleskop, das an der FHNW für die European Space Agency (ESA) entwickelt und gebaut wird", erklärt Säm Krucker. "STIX ist Teil der ESA Mission 'Solar Orbiter' und hat die Erforschung der Sonne und der Heliosphäre sowie deren Einflüsse auf die Erde zum Ziel."
Interdisziplinäre Zusammenarbeit
Innerhalb der Hochschule für Technik FHNW arbeiten die Institute für 4-D-Technologien, für Mikroelektronik und für Produkt- und Produktionsengineering eng zusammen. Die Interdisziplinarität ist eine grosse Stärke der Institute. Mit dem Projekt STIX können sie ihre Kompetenzen in einem zukunftsorientierten Gebiet der angewandten Forschung und Entwicklung ausbauen und vertiefen. Zahlreiche Schweizer Unternehmen beteiligen sich ebenfalls am Projekt STIX. Für die Entwicklung und die Realisation des Schweizer Beitrags an STIX sind rund 8 Mio. CHF budgetiert.
Federführung beim internationalen Projekt STIX
Die Federführung von STIX liegt bei der Hochschule für Technik FHNW mit Prof. Dr. Säm Krucker als Projektleiter. Nebst der engen Zusammenarbeit mit dem Paul Scherrer Institut (PSI) und mehreren Instituten der FHNW, kommen weitere Beiträge für STIX aus Polen, der Tschechischen Republik, Deutschland und Frankreich.
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Kontakt und weitere Auskünfte
Hochschule für Technik FHNW
Institut für 4D-Technologien
Prof. Dr. Säm Krucker
Steinackerstrasse 5
5210 Windisch
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T +41 56 462 40 26, annette.luethy(at)fhnw.ch
Die Hochschule für Technik FHNW
Die Hochschule für Technik FHNW bildet rund 1000 Bachelor- und Master-Studierende im Ingenieurwesen und in Optometrie aus. Das Studium kann in Vollzeit oder berufsbegleitend absolviert werden. Der starke Praxisbezug bringt die Studierenden vom ersten Semester an in Kontakt mit Unternehmen aus dem In- und Ausland. Als einzige Fachhochschule der Schweiz bietet die FHNW zwei trinationale Studiengänge in der Schweiz, Frankreich und Deutschland sowie ein Bachelor-Studiengang in Optometrie an. Der neue Studiengang in Energie- und Umwelttechnik startet im September 2011. Ein fakultatives Auslandsemester ermöglicht den Studierenden eine internationale Horizonterweiterung.
Der Master of Science in Engineering (MSE) ist ein von den Schweizer Fachhochschulen gemeinsam entwickeltes Bildungsangebot, das sich an hoch motivierte Bachelor-Absolventinnen und -Absolventen richtet. Der Studiengang an der FHNW ermöglicht den Studierenden die gezielte Vertiefung in den Bereichen Technik, Informationstechnologie sowie Wirtschaftsingenieurwesen.
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